Ich vergleiche das Portfolio immer gern mit einem Museum oder einer Galerie. Ziel ist es, die Menschen anzuziehen und ihnen einen Überblick über deinen Stil zu geben.
Die Kunst, das sind deine Bilder.
Diese liegen im Keller oder Archiv – also auf deiner Festplatte.
In deinem Museum soll es darum gehen ein einheitliches Bild zu schaffen und gleichzeitig jedes Bild für sich wirken zu lassen.
Das bedeutet aber auch: 80-90% deiner Bilder werden es niemals aus dem Keller in das Museum schaffen.
Und das sollten sie auch nicht! In dein Museum – also dein Portfolio – gehören nur die BESTEN Bilder.
Solche, die deinen Stil perfekt wiedergeben und deine Werte vertreten. Und vor allem von Hochzeiten, die du immer und immer wieder begleiten wollen würdest.
Du bist hier also der Museumskurator und dafür zuständig, dass du nach außen hin eine einheitliche und einladende Zusammenstellung deiner Werke präsentierst.
Die Auswahl
Bei der Wahl der Bilder musst du also genau überlegen:
- Entspricht das Bild meinem Stil?
- Spiegelt das Bild eines meiner persönlichen und Business Werte wieder?
- Werden die richtigen Emotionen transportiert?
- Spricht das Bild meinen Wunschkunden an?
- Würde ich diese Hochzeit so wieder fotografieren wollen?
Gerade der letzte Punkt ist gar nicht so trivial. Du solltest nämlich auf keinen Fall Bilder oder Hochzeiten präsentieren, die du so eigentlich gar nicht gerne fotografierst.
In meinem Portfolio wirst du z.B. keine Scheunen oder Boho-angehauchten Designs finden. Das fotografiere ich einfach nicht gerne. Ich zeige auch so gut wie keine Bilder von Paaren in Innenräumen, sondern nur draußen im natürlichen Licht. Einfach weil das meine Stärke ist und ich so am liebsten fotografiere.
Also…Ist es vielleicht auch für dich an der Zeit dich erneut mit deinem Portfolio zu beschäftigen und zu schauen, ob da wirklich deine BESTEN Bilder drin sind, die deine Wunschkunden ansprechen?




